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Maibaumsetzen 2010 Feuerwehr Hasbergen So wie im letzten Jahr, wird die Feuerwehr Hasbergen wieder mit und für die Dorfbevölkerung von Hasbergen eine Maifeier mit Maibaumsetzen veranstalten. Es wird wieder ein großes Festzelt mit Musik geben. Die Musik wird dieses mal, nach Anregungen aus den Besucherkreisen, vom DJ auch auf die gesetztere Dorfbevölkerung abgestimmt. Zu trinken gibt es traditionell ausreichend. Auch für das Essen ist bestens gesorgt. Bratwurst zu Familienpreisen. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Alles weitere entnehmen Sie dem Flyer. (TW) |
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Wie gefährlich ist es bei der Feuerwehr? |
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Wie gefährlich ist es bei der Feuerwehr? Natürlich mutet es erst einmal seltsam an, wenn Menschen in einem roten Auto mit Blaulicht und Martinshorn angefahren kommen und plötzlich in ein brennendes Haus hineinlaufen, aus dem gerade die Bewohner geflüchtet sind. Aber die Feuerwehrleute haben eine umfangreiche Ausbildung durchlaufen, die sie befähigt, die Gefahren einer Einsatzstelle richtig einzuschätzen und die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Schauen wir uns einmal den heutigen Feuerwehrmann an: Er trägt seine mehrlagige Feuerwehrschutzkleidung aus Nomex, einer Faser die selbst bei hohen Temperaturen nicht anfängt zu brennen oder zu schmelzen. Bei einer Umgebungstemperatur von 800 °C, wie sie z. B. bei einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung, dem sogenannten Flash-over, der nicht nur in Action-Filmen auftritt, sondern bei jedem "normalen" Wohnungsbrand passieren kann, hat er damit einige Sekunden Zeit zum Rückzug. Normale Bekleidung würde bei solchen Temperaturen in weniger als einer Sekunde verbrannt sein und das Opfer würde schwerste Verbrennungen davontragen. Sein Helm schützt ihn vor herabfallenden Teilen, wie z. B. Dachziegeln, seine Stiefel mit der Stahlsohle schützen seine Füße vor Nägeln, Scherben und anderen spitzen Dingen, die an der Einsatzstelle herumliegen können. Außerdem hat unser Feuerwehrmann sein Atemschutzgerät angelegt: In einer Preßluftflasche auf seinem Rücken befinden sich rund 1600 Liter Atemluft, die auf 300 bar komprimiert in eine Flasche von 6 Litern passen. Unter seiner Atemschutzmaske kann er somit ganz normal atmen und rund 30 Minuten lang unabhängig von der Außenluft arbeiten, auch in völliger Verqualmung. | |  | | Weiterhin hat er eine Feuerwehrleine dabei, die er z. B. als Markierung für den Rückzugsweg nutzen kann, mit der er sich im Notfall aber auch mit Hilfe seines angelegten Sicherheitsgurtes aus einem höheren Stockwerk abseilen könnte. Mit dem Brechwerkzeug in der Hand kann er sich Zugang in verschlossene Räume verschaffen oder es bei der Suche nach Personen in verqualmten Räumen als verlängerten Arm nutzen: Wenn man es nicht selbst erlebt hat, kann man es sich kaum vorstellen, aber in einem mit Brandrauch gefüllten Raum kann man die eigene ausgestreckte Hand nicht mehr sehen! In einer Tasche führt er noch eine Fluchthaube mit sich. Sollte er bei der Suche in einem Gebäude auf eine gefährdete Person treffen, so kann er dieser die Fluchthaube anlegen und sie damit z. B. durch ein verqualmtes Treppenhaus in Sicherheit bringen. Der Schutz des Feuerwehrangehörigen ist in den letzten Jahren immer besser geworden und man kann es sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie die Feuerwehren noch vor 30 Jahren ohne Atemschutzgeräte arbeiten konnten. Doch all diese Einrichtungen helfen natürlich nicht, wenn die entsprechende Ausbildung fehlt: Deshalb muß sich jeder, der in die Feuerwehr eintreten möchte, bewußt sein, daß er seine Ausbildung ernst nehmen muß, andererseits kann er dann aber davon ausgehen, daß er stets sicher von einem Einsatz zu seiner Familie zurückkehren wird. Die Tätigkeit bei der Feuerwehr schärft nämlich auch den Blick für die Sicherheit: Während der "Heimgärtner" schnell mal eben in Jeans und Hemd einen Baum entastet, werden Kettensägenarbeiten bei der Feuerwehr grundsätzlich nur mit angelegter Schnittschutzkleidung, Schutzhelm und Gehörschutz durchgeführt. Und haben Sie bei Ihrem letzten Urlaub im Hotel überprüft, ob in Ihrem Stockwerk Feuerlöscher vorhanden und die Notausgänge problemlos zugänglich sind? Feuerwehrleute machen das ganz automatisch … |
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